Der Weg zur Kunst
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Eigenkompositionen
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   21.04.17 08:52
    __ __________ _ _______.

http://myblog.de/wegzurkunst

Gratis bloggen bei
myblog.de





Wolken am Horizont/Op.5 entwickelt sich

Die Ausbildung beginnt meine Zeit, in Form von Papierkram, zu beanspruchen. Lächerliche Bürokratie...

Trotzdem mache ich Fortschritte. Das Quartett hat mittlerweile auf allen Stimmen eine Spielzeit von über 3:30 Minuten, die Hauptthemen für den 1., 2. & 3. Satz sind formuliert. Das Schreiben einzelner Passagen ist dabei gar nicht mal so schwierig. Ohne groß nachzudenken fließen mir die Stimmen aus der Hand. Problematisch wird es nur, Selbige auf eine angemessene Länge auszudehnen und klanglich angenehm zu verbinden. Im 2. Satz habe ich desweiteren eine Harfe dazu genommen. Das mag der Form zwar nicht entsprechen, klingt aber einfach zu gut, um sich hier an die definierten Regeln zu halten.

Wo die Ausbildung jetzt langsam anfängt Präsenz zu zeigen, merke ich umso mehr, wie wenig sie meinen Wünschen & Neigungen entspricht. Wäre ich bloß früher zu mir ehrlich gewesen, statt mir einzureden ich gehöre in die Wissenschaft. Zwar hat die Forschung auch etwas interessantes, aber, wie Kant schon meinte, steckt nur so viel Aussage in der Wissenschaft, wie es Mathematik in ihr gibt. Und die ist mir bei weitem zu kalt, zu trocken.

Ich geh schon gar nicht mehr davon aus, die drei Jahre zu beenden. Die einzigen beiden Gründe, die mich bisher nicht im Vorfeld haben absagen lassen, sind die enormst friedliche Atmosphäre, die vom Schulgebäude ausging und die Hoffnung einen anderen Freundeskreis zu finden. Mein Jetziger besteht nämlich in erster Linie aus langweiligen (oder zumindest unkreativen) Menschen.

Seit wir zelten waren geht mir außerdem eine alte Liebe nicht mehr aus dem Kopf. Wiedermal hatte ich einen Anfall von Sehnsucht. Das ist durchaus schon des öfteren passiert, nur noch nie so heftig. Früher hab ich das einfach verdrängt. Jetzt will ich das nicht mehr. Was sich daraus wohl entwickeln wird?

 

Soweit

Schöne Tage

Dachi

 

 

PS.: Es verzögert sich etwas mit den Urlaubsbildern. Mein Profil bleibt also noch etwas länge ohne Bild.

 

 

29.7.14 20:39


Ein Tagebuch wird öffentlich

Aus einer Laune heraus beginne ich jetzt auch mit dem Bloggen. Meiner Abneigung Anglizismen gegenüber sei verschuldet, dass ich diese Seite im folgenden nur mein "offenes Tagebuch" nennen werde, wobei die deutsche Umschreibung (wie in der Regel immer) sowieso viel treffender ist.

Ich erwarte keinen großen Ansturm. Keine Heerscharen an Abonennten und Lesern. Der Sinn und Zweck dieses Tagebuches besteht primär darin, meinen Lebensweg von jetzt an bis zur Kunst oder ins Elend festzuhalten. Sollte sich eines Tages eine Leserschaft etablieren, wäre das der Sache natürlich dienlich, allzu dramatisch wäre ein Ausbleiben aber auch nicht.

 

Welcher Sache?

Dem großen Ziel, das meinem bisher so elendigen und langweiligen Leben einen Sinn einhaucht:

Das Ziel ein Komponist zu werden.

 

Nur mag das ganze etwas knifflig werden

Weder hatte ich je Instrumentalunterricht (Klavierspielen musste ich mir selbst beibringen), noch komme ich aus einem den Künsten & Kulturen nahestehenden Haus. Mein Vater ist Steuerberater, meine Mutter Logopädin, beide seit meiner frühen Kindheit geschieden.

Das Abitur habe ich in der 11ten abgebrochen. Von der widerwärtigen Propaganda mal abgesehen, hatte ich viel zu große Probleme mit mir selbst, Gott und der Welt, als dass ich tolle Noten hätte erreichen können. Für Letzteres fehlte meiner gesamten Schullaufbahn auch der familiäre Rückhalt.

 

Allen Umständen zum Trotz

bin ich ungeheuer musikalisch. Ein paar kleine Kompositionen habe ich schon schreiben können, ein Streicherquartett ist gerade in Enstehung (der Computertechnologie sei dank!).

 

Fürs Erste

muss ich aber noch so spielen wie bisher. Das Gezeter wäre riesig, würde ich jetzt nicht spuren. Früher oder später werde ich dann eh ausbrechen, es ist aber besser das noch zu verzögern.

Ende der (Berliner) Sommerferien fange ich also eine Ausbildung in Richtung Wissenschaft (Bio/Chemie/Physik) an. Ob ich die beenden werde, weiß ich noch nicht wirklich, eine breite Basis an naturwissenschaftlichem Allgemeinwissen könnte jedoch nicht schaden. Außerdem gibt mir das solange Brot & Unterkunft, während ich mich nebenbei mit Musik beschäftigen kann.

 

Zwei Beispiele der Musikgeschichte

fallen mir dazu ein:

Borodin & Tschaikowsky. 

Ersterer war in erster Linie Wissenschaftler und hat nebenbei komponiert, letzterer hat nach seinem Jurastudium sein Beamtendasein über Bord geworfen und sich gänzlich der Musik gewidmet.

 

Wem wird mein Lebensweg wohl ähneln? 

 

Soweit.

Schöne Sommertage und gute Laune

Dachi

 

 

27.7.14 16:54





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung