Der Weg zur Kunst
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   21.04.17 08:52
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Ein Tagebuch wird öffentlich

Aus einer Laune heraus beginne ich jetzt auch mit dem Bloggen. Meiner Abneigung Anglizismen gegenüber sei verschuldet, dass ich diese Seite im folgenden nur mein "offenes Tagebuch" nennen werde, wobei die deutsche Umschreibung (wie in der Regel immer) sowieso viel treffender ist.

Ich erwarte keinen großen Ansturm. Keine Heerscharen an Abonennten und Lesern. Der Sinn und Zweck dieses Tagebuches besteht primär darin, meinen Lebensweg von jetzt an bis zur Kunst oder ins Elend festzuhalten. Sollte sich eines Tages eine Leserschaft etablieren, wäre das der Sache natürlich dienlich, allzu dramatisch wäre ein Ausbleiben aber auch nicht.

 

Welcher Sache?

Dem großen Ziel, das meinem bisher so elendigen und langweiligen Leben einen Sinn einhaucht:

Das Ziel ein Komponist zu werden.

 

Nur mag das ganze etwas knifflig werden

Weder hatte ich je Instrumentalunterricht (Klavierspielen musste ich mir selbst beibringen), noch komme ich aus einem den Künsten & Kulturen nahestehenden Haus. Mein Vater ist Steuerberater, meine Mutter Logopädin, beide seit meiner frühen Kindheit geschieden.

Das Abitur habe ich in der 11ten abgebrochen. Von der widerwärtigen Propaganda mal abgesehen, hatte ich viel zu große Probleme mit mir selbst, Gott und der Welt, als dass ich tolle Noten hätte erreichen können. Für Letzteres fehlte meiner gesamten Schullaufbahn auch der familiäre Rückhalt.

 

Allen Umständen zum Trotz

bin ich ungeheuer musikalisch. Ein paar kleine Kompositionen habe ich schon schreiben können, ein Streicherquartett ist gerade in Enstehung (der Computertechnologie sei dank!).

 

Fürs Erste

muss ich aber noch so spielen wie bisher. Das Gezeter wäre riesig, würde ich jetzt nicht spuren. Früher oder später werde ich dann eh ausbrechen, es ist aber besser das noch zu verzögern.

Ende der (Berliner) Sommerferien fange ich also eine Ausbildung in Richtung Wissenschaft (Bio/Chemie/Physik) an. Ob ich die beenden werde, weiß ich noch nicht wirklich, eine breite Basis an naturwissenschaftlichem Allgemeinwissen könnte jedoch nicht schaden. Außerdem gibt mir das solange Brot & Unterkunft, während ich mich nebenbei mit Musik beschäftigen kann.

 

Zwei Beispiele der Musikgeschichte

fallen mir dazu ein:

Borodin & Tschaikowsky. 

Ersterer war in erster Linie Wissenschaftler und hat nebenbei komponiert, letzterer hat nach seinem Jurastudium sein Beamtendasein über Bord geworfen und sich gänzlich der Musik gewidmet.

 

Wem wird mein Lebensweg wohl ähneln? 

 

Soweit.

Schöne Sommertage und gute Laune

Dachi

 

 

27.7.14 16:54
 
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